Spielvereinigung "Eintracht Glas Chemie" Wirges e.V.
Spielvereinigung"Eintracht Glas Chemie" Wirges e.V.

              Berichte Saison 2017-18

                              WW-Zeitung vom 16.10.2017;  zum 11.Spieltag

Wirgeser kennen kein Erbarmen mit Hamm

 

Vier Röhrig-Tore beim 8:0-Kantersieg

 

Die Spvgg EGC Wirges etabliert sich in der Spitzengruppe, während der VfL Hamm auf dem letzten Platz festhängt und die rote Laterne trägt. Das ist das Fazit von 90 temporeichen, aber einseitigen Minuten in der Fußball-Bezirksliga Ost, die die Wirgeser mit einem 8:0 (3:0)-Kantersieg für sich entschieden. Die Partie war gerade eine Minute alt, als Mert Zeycan den Ball bereits zum ersten Mal aus seinem Hammer Tor holen musste. Ihm war es aber am Ende zu verdanken, dass die VfL-Packung nicht noch deftiger ausfiel. „Der Blitzstart spielte uns in die Karten, es lässt sich dann einfach ruhiger angehen“, freute sich EGC-Trainer Nikolai Foroutan. Auch sein Gegenüber, Hamms Trainer Philipp Höhner, sah den frühen Rückstand ausschlaggebend für den weiteren Verlauf der Partie. „Gegen einen solch starken Gegner war das Spiel da schon so gut wie erledigt.“

Verantwortlich für diese Szene war David Röhrig, der aus 16 Metern getroffen hatte. Aber es sollte erst der Anfang sein des Röhrig-Festivals. Mit zwei weiteren Treffern (14., 22.) legte der Torjäger einen Hattrick hin und schoss die hoffnungslos unterlegenen Gäste fast im Alleingang ab. Zudem waren Ozan Altin (11.) und Jannik Sturm (13.) mit gefährlichen Schüssen hauchdünn gescheitert, sodass das Tabellenschlusslicht mit dem 0:3-Halbzeitrückstand noch gut bedient war.

Die Glas-Chemiker kannten kein Erbamen mit dem VfL, agierten auch nach dem Seitenwechsel druckvoll und konzentriert weiter. Röhrigs Torhunger war noch nicht gestillt, bei seinem vierten Treffer tanzte er die komplette Abwehrreihe der Hämmscher aus und schob den Ball ins Netz (56.) „Wir haben bis zum Schluss, trotz aussichtslosem Rückstand gekämpft, aber bei Gegnern diesen Kalibers fehlt uns einfach die Qualität“, resümierte Höhner.

Seine Elf bekam in der 58. Minute den endgültigen K.o. versetzt, diesmal hatte Mirko Kerch wuchtig von der Strafraumgrenze getroffen, auch der ebenfalls eingewechselte Grace Balegamire trug sich noch in die Torschützenliste ein (80.). Damit noch nicht genug für bemitleidenswerte Hämmscher, die ihrerseits die Wirgeser Abwehr kaum einmal in Verlegenheit bringen konnten. Leonardo Kolak (85.) und Jannik Sturm mit dem schönsten Tagestreffer aus 25 Metern in den Torwinkel (90.) sorgten für den klaren 8:0-Endstand.

„Respekt an den Gegner, der bis zum Schluss gekämpft hat. Wir wollten auch Druck auf die Mitbewerber in der Spitzengruppe aufbauen – das passte heute“, kommentierte Foroutan, dessen Team bestens gerüstet zu scheint für den kommenden Sonntag, wenn die EGC zum Spitzenspiel nach Niederroßbach fährt.

                    WW-Zeitung vom 13.10.2017;  VORBERICHT zum 10.Spieltag

Spvgg. EGC Wirges – VfL Hamm (Samstag, 14.10. - 17.30 Uhr).

 

„Das wird auf keinen Fall ein Selbstläufer“, mahnt der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan vor dem Vergleich mit dem Tabellenletzten VfL Hamm. Vor der Begegnung zweier Traditionsvereine will er sich „vom Tabellenbild nicht blenden lassen“. Gewarnt sein dürften seine Akteure von ihrer unerwarteten 2:3-Niederlage in Müschenbach. „Wir brauchen eine klare Marschroute und ein anderes Abwehrverhalten“, folgert Foroutan aus diesem Misserfolg. Dabei sei nicht alles schlecht gewesen an der eigenen Leistung. Erfahrungen mit solchen Spielen müsse eine Mannschaft wohl machen. Ansonsten gibt Zuversicht, dass bei der EGC 17 Spieler am Training teilnehmen und alle fit sind. Es herrsche gesunder Konkurrenzkampf um die Startelfplätze.

Trotz einer erneuten Niederlage, diesmal gegen Montabaur, schöpft Hamms Trainer Philipp Höhner etwas Hoffnung im Abstiegskampf, denn die grundlegende Einstellung stimmte wieder in seiner Mannschaft. „Das müssen wir annehmen wie ein Pokalspiel“, sagt er vor der Partie in Wirges, dann könnte womöglich dem Außenseiter eine Überraschung gelingen gegen „eines der Top-Teams der Liga“. Eines ist Höhner wichtig: „Wir müssen konstanter werden, die Leistungen sind noch zu schwankend.“ Es gelte, daran hart zu arbeiten. Anknüpfen möchte er gerne mit dem VfL an die Rückrunde der Vorsaison, als taktisch diszipliniert und effektiv Punkte gesammelt wurden. Am Samstag wird Daniel Krieger womöglich mit muskulären Problemen aussetzen müssen. Nick Madronte ist noch verletzt.

                    WW-Zeitung vom 04.10.2017;   9. Spieltag Bezirksliga Ost

SG Müschenbach bezwingt den Spitzenreiter

 

EGC Wirges muss sich trotz zweimaliger Führung letztlich mit 2:3 geschlagen geben

 

Müschenbach. Die vorgezogene Begegnung des neunten Spieltages der Fußball-Bezirksliga Ost endete mit einer Überraschung: Die zuletzt arg schwächelnde SG Müschenbach/Hachenburg kam ausgerechnet gegen den Tabellenführer Spvgg EGC Wirges trotz zweimaligen Rückstandes mit 3:2 (1:1) zu ihrem zweiten Saisonsieg.

„Dies ist für uns ein eminent wichtiger Erfolg“, bilanzierte Müschenbachs Trainer Volker Heun. „Wir hatten heute eine hundertprozentige Chancenverwertung und das nötige Spielglück, das uns zuletzt gefehlt hatte.“

Die 135 Zuschauer sahen eine aktivere Gästemannschaft, die mehr Ballbesitz hatte und das Spiel machte. Gegen die dicht gestaffelte Müschenbacher Abwehr tappten die Offensivspieler des Spitzenreiters in der ersten Hälfte allerdings des öfteren ins Abseits und kamen nur zu wenigen zwingenden Chancen. Die erste bot sich Carsten Schwarz nach einem Zuspiel von Pascal Romes (16.), doch der Schuss war zu zentral und eine sichere Beute von SG-Schlussmann Jan Böhning. Vier Minuten später erzielte David Röhrig nach einem langen Pass mit einem Lupfer aus zwölf Metern über Böhning hinweg jedoch den verdienten Wirgeser Führungstreffer.

Die Gastgeber bewahrten die Ruhe und kamen mit ihrem ersten gelungenen Angriff zum überraschenden Ausgleich. Nach Vorarbeit von Philipp Klöckner und Tim Kevin Zeiler wurde der Schuss von Stuart Dykewicz zwar noch von einem Abwehrspieler geblockt, doch den Abpraller nutzte Dykewicz zum 1:1 (32.). Auf der Gegenseite scheiterte Röhrig (38.) nach Florian Schlichs Zuspiel an Böhning.

Nach der Pause gingen die Wirgeser erneut durch David Röhrig in Führung. Nach Ozan Altins Flanke in den Rücken der Abwehr traf er erst seinen Mannschaftskameraden Joachim Akwapay und dann im Nachschuss zum 1:2 ins rechte Eck. Nur drei Minuten später hatte Akwapay Pech, als er aus zwölf Metern an der Müschenbacher Torlatte scheiterte.

Der Spitzenreiter aus Wirges schien alles im Griff zu haben, wurde aber wie in der ersten Hälfte mit dem ersten gefährlichen Müschenbacher Angriff kalt erwischt. Klöckner passte zum eingewechselten Jannick Kessler, dem aus 16 Metern das 2:2 gelang (68.). Und acht Minuten später gingen die Müschenbacher sogar in Führung: Fabian Hüsch brachte Jan Lucca Schneider ins Spiel, der von Florian Schlich im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Philipp Klöckner sicher mit einem Schuss ins linke Eck. „Nach dem 2:2 haben wir uns endlich mehr zugetraut“, freute sich Volker Heun über das sichtlich gestiegene Selbstvertrauen seiner Mannschaft.

Sein Wirgeser Kollege Nikolai Foroutan meinte: „Wir haben es leider verpasst, nach dem 2:1 das sicher vorentscheidende nachzulegen. Stattdessen haben wir uns ein wenig zu sicher gefühlt und sind hinten etwas fahrlässig geworden. Diese Niederlage wirft uns aber nicht um.“

                    WW-Zeitung vom 02.10.2017;   8. Spieltag Bezirksliga Ost

Mit Geduld zurück an die Spitze

 

Wirges muss trotz Vorteilen gegen Wallmenroth lange auf 3:1 warten

Von unserem Mitarbeiter Klaus Sackenheim

 

Die Spvgg EGC Wirges hat nach nur einer Nacht die Tabellenführung in der Bezirksliga Ost mit jetzt 19 Punkten zurück erobert. Gegen den auswärtsschwachen Neuling SG Wallmenroth/ Scheuerfeld, der seinen guten Ligastart der Heimstärke zu verdanken hat, siegte das Team von Trainer Nikolai Foroutan mit 3:1 (1:0), stellte den Sieg aber erst in der Nachspielzeit endgültig sicher.

Die erste Halbzeit gehörte nur den Gastgebern. Die Partie lief, obwohl die beiden etatmäßigen Torjäger David Röhrig und Serkan Öztürk aus „internen Gründen“, wie es hieß, erst einmal auf der Bank Platz nehmen mussten, nur in Richtung Wallmenrother Tor. So musste Gästeschlussmann Jonas Prudlo schon nach sieben Minuten mit guter Faustabwehr gegen einen strammen Schuss von Marlin Schmidt klären. Die logische Konsequenz aus dem im weiteren Verlauf entstandenen klaren Plus an Spielanteilen war dann auch die Wirgeser Führung in der 19. Minute. Vom starken Marvin Severin ausgehend, der einen tollen Sololauf aus der eigenen Hälfte hinlegte, um kurz vor dem Strafraum noch mit viel Übersicht zu Ozan Altin zu spielen, ließ dieser mit seinem platzierten Schuss Prudlo keine Abwehrmöglichkeit.

In der Folgezeit tat sich die weiter klar überlegene EGC aber schwer, sich gegen die gut gestaffelte und tief stehende Wallmenrother Abwehr weitere klare Torchancen zu erarbeiten. Wieder war es Severin dann in der 27. Minute, der mit einer langen Hereingabe Carsten Schwarz auf rechts anspielte, der aussichtsreich den Ball aber knapp verpasste. So gingen die Foroutan-Mannen trotz drückender Überlegenheit nur mit einer 1:0-Führung in die Kabine, was den EGC-Coach veranlasste, zum Wiederanpfiff Röhrig zu bringen, um das Offensivspiel zu beleben.

Nun wurde es im Wirgeser Angriff lebhafter, und mit dem 2:0 durch Joachim Akwapay (51.) schien die Partie den sich abzeichnenden Verlauf zu nehmen. „Der Gegner ist hoch motiviert und kompakt aufgetreten – so, wie wir es erwartet hatten“, bilanzierte Nikolai Foroutan nach Spielende. „Wir haben von hinten heraus mit Geduld das Spiel gemacht, dürfen aber auf gar keinen Fall den Anschlusstreffer kassieren. Da haben wir gepennt.“ Der war postwendend mit Wallmenroths bis dahin erster zwingender Torchance gefallen. Nach einem langen Ball in den Strafraum zeigte sich die EGC-Abwehr zu sorglos, und Sascha Mertens stocherte den Ball aus kurzer Entfernung ins Netz (53.).

Für die Gäste war das ein Wachmacher, denn nun witterte der Neuling noch einmal seine Chance. Zwar vergab Röhrig, nachdem er Wallmenroths Abwehr ausgespielt hatte, eine weitere Wirgeser Torgelegenheit (62.), aber die Gäste bestimmten plötzlich das Spiel und wären um ein Haar sogar zum Ausgleich gekommen. EGC-Keeper Deniz Sakalakoglu musste sein ganzes Können aufbieten, um einen strammen Schuss von Philipp Freudenberg zu entschärfen (62.).

„Wir sind heute auf das bisher beste Team getroffen, der Wirgeser Sieg ist insgesamt natürlich verdient“, resümierte SG-Trainer Stefan Häßler nach Spielende. „Dennoch können wir erhobenen Hauptes aus diesem Spiel gehen. Wir haben in keiner Phase aufgesteckt. Auch bei gefühlten 70 Prozent Wirgeser Ballbesitz haben wir effektiv agiert, gut gestanden und unsere Sache gut gemacht.“

Sein Team warf in der Schlussphase inklusive Keeper Prudlo alles nach vorne, kassierte aber in der Nachspielzeit, als Wirges den Ball clever abfing und schnell umschaltete, den 3:1-Endstand (90.+3). Prudlo war noch nicht wieder in seinem Kasten, sodass Severin keine Mühe hatte, den Ball ins freie Tor zu befördern und seine starke Tagesleistung zu krönen.

                    WW-Zeitung vom 25.09.2017;   7. Spieltag Bezirksliga Ost

Ungefährdeter 3:0-Erfolg der Spvgg EGC in Burgschwalbach

 

Auch im vierten Anlauf auf eigenem Platz gab es für die TuS Burgschwalbach in der Bezirksliga Ost nichts zu ernten. Beim 0:3 (0:2)-Spielverlust gegen die Spvgg EGC Wirges standen die Vorzeichen beim Aufsteiger schon vor dem Anpfiff denkbar schlecht. Torsten Baier ist um seinen Trainerjob beim Neuling in diesen Tagen nicht zu beneiden. Wegen Verletzungen und Auslandsaufenthalten fehlte dem Übungsleiter gegen die stärkste Auswärtself praktisch die halbe Mannschaft.

„Wir wollten uns eigentlich so lange wie möglich wehren. Leider hat es nicht geklappt“, musste der TuS-Coach schon früh das Übergewicht des Gegners anerkennen.

Als Sascha Bremenkamp ungeschickt gegen den neuen Wirgeser Torjäger David Röhrig in der Box zu Werke ging, nahm das Dilemma seinen Lauf. Florian Schlich verwandelte den Strafstoß sicher (11.).

Konnte Burgschwalbachs Torwart Luca Wischmann noch per Fußabwehr Ozan Altins Schuss parieren (16.), musste er Augenblicke später bei David Röhrigs Abschluss hinter sich greifen.

Die Eintracht Glas-Chemie trieb mit wenigen Kontakten das Spiel an und geriet zu keiner Phase in ernsthafte Bedrängnis. Die Platzelf hatte sich nach einer knappen halben Stunde besser auf den Gegner eingestellt, ohne selbst gefährlich zu werden. In der Vorwärtsbewegung kamen einfach keine brauchbaren Bälle in die Spitze.

Die Einheimischen, bei denen A-Jugendspieler Simon Biebricher als Außenverteidiger ein gelungenes Debüt gab, erhöhten nach Wiederbeginn den Einsatz. Entlastung kam jedoch nicht zustande. Das Spiel lief mit wenigen Ausnahmen weiter in eine Richtung. Die Gästeangriffe waren aber in Teilen zu kompliziert angelegt. David Röhrig scheiterte auf Freistoß Marlin Schmidts am Pfosten (64.) und an TuS-Keeper Wischmann (70.). Zwei eingewechselte Offensivkräfte bei den Gastgebern nach einer Stunde Spielzeit brachten nicht die erhoffte Wende. Stattdessen schraubte der Rheinlandliga-Absteiger das Resultat durch Marvin Severin (90.+2.) in die Höhe.

 

„Es war wichtig, dass wir zu Beginn die Tore gemacht haben. Danach haben wir unser Spiel bis zum Schluss durchgezogen“, hatte der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan nichts zu bemängeln. „Der Gästesieg war hochverdient. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Vorne fehlt aber einfach die Durchschlagkraft“, sagte sein Burgschwalbacher Kollege Baier abschließend.

 

 

Der Ex-Eisbachtaler Sandro Fuchs (am Ball) musste sich mit der TuS Burgschwalbach mit 0:3 geschlagen, Florian Schlich (rechts) brachte die Spvgg EGC Wirges schon in der 11. Minute in Führung.

                    WW-Zeitung vom 18.09.2017;   6. Spieltag Bezirksliga Ost

Die Spvgg EGC Wirges etabliert sich in der engen Spitzengruppe der Bezirksliga Ost. Beim 7:2 (4:1)-Kantersieg gegen den VfL Bad Ems, immerhin als Tabellenneunter angereist, ließ das Team von Trainer Nikolai Foroutan von Beginn an nichts anbrennen und schickte dank tatkräftiger Unterstützung von Neuzugang David Röhrig, der alleine fünfmal traf, die Gäste mit einer deftigen Klatsche an die Lahn zurück.

Für VfL-Trainer Kay Ludwig, der die Partie schnell abhakte, gab es aber einen Grund für das 90-minütige Geschehen auf dem Wirgeser Kunstrasenplatz. „Krankheitsbedingt sind wir hier heute auf dem Zahnfleisch angetreten. Im Vorfeld hatten wir beim Gegner um eine Verlegung angefragt. Schade, dass dies auf taube Ohren stieß.“ Die frisch und äußerst spielfreudig aufgelegte EGC dominierte die Partie vom Anpfiff an, der Führungstreffer von Carsten Schwarz schon nach fünf Minuten passte zudem genau ins Konzept. Schon drei Minuten später hätte David Röhrig nachlegen können, scheiterte aber am Bad Emser Schlussmann Marvin Rixen. In der 14. Minute durfte Röhrig dann zum ersten Mal an seinem Sahnetag jubeln. Nach einem „Zuckerpass“ von Marvin Severin hatte der vom TuS Dehrn geholte frühere Eisbachtaler Torjäger genau den richtigen Laufweg und bugsierte das Spielgerät alleine vor Rixen unaufgeregt in die Tormaschen. Nun wurde die Dominanz der EGC noch größer. Die Gäste kamen kaum dazu, Luft zu holen, geschweige denn, gefährliche Offensiv-Aktionen zu starten. Seltene Ansätze des Ludwig-Teams waren zu harmlos und unpräzise. Quasi aus dem Nichts durften die Kurstädter dennoch den Anschlusstreffer bejubeln. Marco Lorch traf bei der ersten zwingenden Aktion seiner Mannschaft ansatzlos aus 20 Metern (27.) zum Anschlusstor. Die EGC zeigte sich aber nicht im geringsten geschockt, Röhrigs Doppelschlag (37., 38.) ließ die kurzfristig aufkeimende Bad Emser Hoffnung auf Zählbares schnell wieder sinken.

„Trotz der deutlichen Unterlegenheit haben meine Jungs sich bis zum Schluss nicht hängen lassen“, meinte Kay Ludwig nach Spielende. Als Wirges im Gefühl des sicheren Sieges in der Abwehr ein wenig zu sorglos agierte, hatte Christian Richter sogar noch den zweiten VfL-Treffer markiert (55.). Aber in den Reihen der Westerwälder stand der Spieler des Spiels, und Röhrigs Treffer in der 63. und 67. Minute bedeuteten den endgültigen K.o. für die Gäste. „David hat einen super Job gemacht“, lobte EGC-Co-Trainer Markus Neuser, „aber für Tore haben wir ihn geholt. Unsere Mannschaft war heute in allen Belangen überlegen, und wir sind sehr zufrieden. Die Mannschaft hat in keiner Spielphase zurückgeschaltet und bis zum Schluss Gas gegeben. Es hat Spaß gemacht, dabei zuzuschauen.“

Die Wirgeser ließen im Tempo keinen Deut nach, inszenierten weiter ihre schnellen Angriffe und stellten durch Carsten Schwarz, der zum zweiten Mal traf, den auch in dieser Höhe verdienten 7:2-Endstand her (87.)

Spvgg EGC Wirges - VfL Bad Ems

(Sonntag, 17.09. - KUNSTRASEN - 14.30 Uhr).

 

„Wir werden die Favoritenrolle annehmen“, verspricht der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan vor dem Vergleich mit dem VfL. Den Gegner hat er mehrfach beobachtet – und deshalb warnt er davor, diesen zu unterschätzen: „Die Bad Emser werden kompakt stehen und ihre Chance suchen, da ist viel Moral in dieser Mannschaft.“ Seinerseits kann Foroutan auf den 3:0-Auswärtssieg bei der SG Ellingen und gute Trainingsleistungen aufbauen – Konkurrenzkampf im Kader inklusive. Bei der Aufstellung seien noch nicht alle Entscheidungen gefallen, da könnte es noch Überraschungen geben. Vor allem will sich die EGC jedoch den eigenen Zuschauern mit ihren Stärken präsentieren: „Wir wollen endlich zu Hause etwas bieten“, so Foroutan.

Die Bad Emser konnten zu Saisonbeginn auf Heimstärke bauen. Am vergangenen Sonntag folgte nach zwei Auftakterfolgen gegen Hundsangen und Osterspai jedoch eine 0:2-Niederlage gegen Montabaur. Die Gastgeber waren dabei sichtlich unterlegen und ersatzgeschwächt. Nur drei Reservisten hatte Trainer Kay Ludwig auf der Bank sitzen, alle kamen zum Einsatz, weil andere Spieler sich verletzten. Vor allem Darius Werners früher Ausfall könnte sich noch in jeder Hinsicht als schmerzhaft erweisen. Der Defensivmann musste als Erster vom Feld, gleich zu Beginn der Partie. So fragt man sich, ob die Kurstädter ausgerechnet bei den favorisierten Wirgesern in der Lage sein werden, die Punkte zu erobern, die sie eigentlich jüngst auf der Silberau behalten wollten.

                    WW-Zeitung vom 11.09.2017;   5. Spieltag Bezirksliga Ost

Wirges ist das bessere von zwei guten Teams

 

Bezirksliga Ost Verdienter 3:0-Sieg bei der SG Ellingen

 

Nach zwei Dämpfern in Pokal und Liga ist die Spvgg EGC Wirges wieder auf Kurs: Bei der SG Ellingen/Bonefeld/Willroth setzte sich die Mannschaft von Nikolai Foroutan mit 3:0 (2:0) durch und damit in der Spitzengruppe der Bezirksliga Ost fest.

„Es war für uns sehr wichtig, dieses Spiel nach zuvor zwei Niederlagen gegen einen gut organisierten Gegner zu gewinnen“, bilanzierte Foroutan nach 90 ansehnlichen Minuten auf dem Kunstrasenplatz in Straßenhaus. So klar, wie es das Ergebnis am Ende ausdrückte, war die Partie nach Foroutans Ansicht nicht, sie sei aber „von Anfang an für uns“ gelaufen. Sein Ellinger Kollege Thomas Kahler meinte: „Wir waren sehr aktiv, haben sehr viel Kontrolle über das Spielgeschehen gehabt. Ich bin zufrieden mit dem, was wir gegen diesen sehr starken Gegner alles versucht haben.“

Gegen die Offensivkraft, die Wirges durch die Außen Marvin Severin und Joachim Akwapay sowie die Spitzen Serkan Öztürk und David Röhrig auf den Platz brachte, waren jedoch alle Bemühungen der SG in der ersten halben Stunde vergeblich. Die „Viererbande“ der EGC wirbelte die Gastgeber früh durcheinander. Akwapay fand per Hacke Röhrig, den Claudio Schmitz vor dem Torschuss gerade noch abgrätschte (9.). Vier Minuten später tanzte Öztürk ein Solo durch die Wirgeser Hälfte. Der Schuss des groß gewachsenen Angreifers wurde gerade noch geblockt.

In der 16. Minute lag der Ball dann aber doch erstmals im Ellinger Tor. Eine solche Kombination, wie sie die Gäste im schnellen Umschaltspiel in schneller Passfolge über Akwapay, Öztürk, Severin und dem Torschützen Öztürk aus der Zentrale heraus über die linke Seite zauberten, war bei der Bundesligaberichterstattung am Wochenende nicht besser zu finden – 0:1. Auch das 0:2 in der 21. Minute war für den neutralen Beobachter und die Wirgeser Anhänger unter den nur 120 Zuschauern dieses Westerwälder Derbys zum Zunge schnalzen: Ausgangspunkt war erneut Öztürk. Über Röhrig kam der Ball zu Akwapay, der den herauseilenden Torwart Philipp Krokowski umkurvte und ins leere Gehäuse einschoss. Die Gastgeber kamen stürmisch aus der Kabine. Wer weiß, wie es gelaufen wäre, hätte Florian Raasch in der 48. Minute nicht flach knapp am rechten Torpfosten vorbeigeschossen. Jetzt waren Kahlers Schützlinge am Drücker, doch Wirges war bei Kontern stets auch dem dritten Treffer nahe. Die 77. Minute entschied die Partie: Diesmal kam Ellingen in eine Kontersituation. Luan Muriqi scheiterte schön freigespielt von der Strafraumgrenze aus, im direkten Gegenzug schickte Öztürk den eingewechselten Jannik Sturm steil durch die Mitte. Krokowski eilte aus seinem Tor und traf beim Klärungsversuch seinen Mitspieler Schmitz ungewollt. Von dessen Bein rollte der Ball zum 0:3 ins leere Tor.

                    WW-Zeitung vom 04.09.2017;   4. Spieltag Bezirksliga Ost

Mit Wille und Wir-Gefühl: Elbert trifft spät zum Sieg in Wirges

 

Lars Bode entscheidet das Derby in der 90. Minute zugunsten der Gäste – EGC macht zu wenig aus ihrem Ballbesitz

 

Die Vorzeichen für einen Sieg der Spvgg EGC Wirges in der Fußball-Bezirksliga Ost standen gut: bestes Fußballwetter, Kirmessamstag und – der Kirmes zu verdanken – ein unermüdlich anfeuernder Fanblock mit Trommel und motivierenden Gesängen. Doch die Gäste, die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen, die sich zurzeit im absoluten Derbymodus befinden, hatten etwas dagegen und gewannen beim ersten Punktspiel gegen eine erste Wirgeser Mannschaft überhaupt mit 2:1 (1:0).

Obwohl die Gastgeber im Pokalkampf gegen die SG Hundsangen am Mittwochabend über 120 Minuten gehen mussten, hatten sie zunächst mehr vom Spiel und kontrollierten das Geschehen. Die Gäste aus Elbert versteckten sich aber nicht und kompensierten die geringeren Spielanteile durch aggressives Zweikampfverhalten und taktische Disziplin. So verwunderte es nicht, dass packende Torraumszenen zunächst auf beiden Seiten Mangelware blieben.

Erst in der 18. Minute konnte sich der Wirgeser Serkan Öztürk gegen die Elberter Abwehr durchsetzen, doch seinen Schuss parierte Gäste-Schlussmann Kevin Jung ebenso wie den von Marvin Severin (39.). Gegen Ende der ersten Halbzeit wurden die Gäste stärker und kamen in der 45. Minute durch eine feine Einzelleistung von Sean Murphy zum Führungstreffer. Dieser hatte sich an der gegnerischen Eckfahne durch konsequentes Nachsetzen den Ball erobert, umspielte zwei Gegenspieler samt dem Torwart und schob dann unbedrängt ein. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hätte der junge Stürmer sogar noch auf 2:0 erhöhen können, doch Deniz Sakalakoglu wehrte den strammen Schuss gerade noch zur Ecke ab.

Die zweite Spielhälfte begann genauso wie die erste: Wirges hatte mehr Ballbesitz, während die Gäste mit Kontervorstößen gefährlich blieben. So dauerte es bis zur 63. Minute, bis der Ausgleich fiel. EGC-Trainer Nikolai Foroutan hatte kurz zuvor Jannik Sturm eingewechselt – und dieser bedankte sich mit einem Schuss aus halbrechter Position ins Elberter Tor.

Die Gäste versuchten unermüdlich, mit weiten Bällen aus der eigenen Abwehr zum Erfolg zu kommen. So setzte der überragende Mario Schaaf einen Weitschuss knapp am Wirgeser Gehäuse vorbei (66.). Fünf Minuten später scheiterte Elberts Lars Bode noch mit einem Heber am Wirgeser Torwart. Doch dem Innenverteidiger blieb es wieder einmal vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. Nach zwei guten Chancen durch Robin Müller (88.) und Tobias Brand (89.), die ungenutzt blieben, stand Bode in der Schlussminute goldrichtig und setzte den Abpraller nach einer Murphy-Ecke unhaltbar aus kurzer Distanz zum 1:2 in die Maschen. Der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan war aufgrund des verlorenen Punktes in der Schlussminute sichtlich geknickt, doch stellte er sich vor seine Mannschaft: „Meine Jungs haben alles gegeben, sich jedoch auch schwer getan. Gegen Ende waren die Elberter frischer und hatten die klareren Aktionen.“

                    WW-Zeitung vom 28.08.2017;   3. Spieltag Bezirksliga Ost

                    WW-Zeitung vom 21.08.2017;   2. Spieltag Bezirksliga Ost

Vorbericht zum 2. Spieltag

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen - Spvgg EGC Wirges (So., 15 Uhr, in Friedewald). Länger als gedacht dauerte für die SG Weitefeld die Sommerpause, weil die Auftaktpartie in Hachenburg dem Regen zum Opfer fiel. „Wir hätten beide gerne gespielt am Wochenende“, bedauert SG-Trainer Jörg Mockenhaupt, doch „wir müssen es nehmen, wie es ist“. Nun seien die Spieler „heiß“ auf den Start. Mario Schönberger und Jan Niklas Mockenhaupt werden noch nicht auflaufen, sie befinden sich weiterhin im Aufbautraining. Bei 18 Mann im Training sind jedoch gute Voraussetzungen gegeben. „Ich denke, dass wir fit sind“, meint Mockenhaupt. Jetzt steht die große Standortbestimmung an gegen den Rheinlandliga-Absteiger aus Wirges. Insgesamt haben die Weitefelder nun fünf Spiele in zwei Wochen vor sich.

Dem Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan ist es wichtig, dass seine Spieler mit Selbstvertrauen auftreten. „Gegen Montabaur waren anfangs einige sehr nervös, das gilt es abzulegen“, erklärt er. Der Respekt sei einen Tick zu groß gewesen beim 3:3, bei dem seine Elf zwei Rückstände aufholte. Langsam müssen sich die Wirgeser in der Bezirksliga einleben, die heimstarke SG Weitefeld dürfte dabei zum echten Gradmesser werden.

„Wir müssen an uns glauben“, fordert Foroutan, „und das Kämpferische in den Vordergrund stellen. Das Spielerische kommt mit der Zeit.“ Bei allem soll die Mannschaft das Tore-Schießen nicht vergessen. Dafür wird in Wirges dreimal in der Woche trainiert, aktuell jedoch ohne Ozan Altin, den eine starke Prellung plagt. Berufsbedingt könnte es am Sonntag ein bis zwei Ausfälle geben bei.

                    WW-Zeitung vom 14.08.2017; 1. Spieltag Bezirksliga Ost

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